Warnkarte

Aktuelle DWD-Warnkarte Sachsen
Hier sehen Sie die aktuellen Warnungen und Wetterhinweise des Deutschen Wetterdienstes für Sachsen – für mehr Sicherheit im Alltag.
Amtliche Hitzewarnungen werden durch den Deutschen Wetterdienst (DWD) ausgesprochen. Die Warnkarte mit den Hitzewarnungen für die Landkreise und den Zugang zur WarnWetter-App finden Sie hier.

Hier sehen Sie die aktuellen Warnungen und Wetterhinweise des Deutschen Wetterdienstes für Sachsen – für mehr Sicherheit im Alltag.

Mit der WarnWetter-App für iOS und Android versorgt der Deutsche Wetterdienst die breite Öffentlichkeit mit wichtigen Hinweisen zur aktuellen Warn- und Wettersituation.
Die Gefühlte Temperatur beschreibt, wie sich die Außentemperatur für uns Menschen anfühlt. Sie wird nicht gemessen, sondern unter anderem aus den Faktoren Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Windgeschwindigkeit berechnet. Leichter Wind sorgt beispielsweise im Sommer dafür, dass sich heiße Temperaturen kühler anfühlen. Eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgt dafür, dass sich sommerliche Temperaturen oft heißer anfühlen. Der DWD nutzt zur Errechnung der gefühlten Temperatur das sogenannte Klima-Michel-Modell.
| Temperatur | Gefühl | Auswirkungen / Folgen |
|---|---|---|
| 0 bis 20 °C | behagliches Empfinden | keine |
| 20 bis 26 °C | leicht warm | vermehrtes Schwitzen, bei sensiblen Personen auch Kopfschmerzen und Schwindel möglich |
| 26 bis 32 °C | warm | für die meisten Menschen zu warm, vermehrtes Schwitzen, Unwohlsein |
| 32 bis 38 °C | heiß | Hitzewarnstufe I, starke Wärmebelastung |
| ab 36 °C | sehr heiß | Hitzewarnstufe II, extreme Wärmebelastung für ältere Menschen |
| ab 38 °C | sehr heiß | Hitzewarnstufe II, extreme Wärmebelastung |
Bei starker und länger andauernder Sonneneinstrahlung auf den Kopf können hitzebedingte Erkrankungen auftreten. Die bekanntesten sind Sonnenstich und Hitzeschlag.
Die Symptome von Sonnenstich sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Nackenschmerzen. Auch hier stehen Kühlung und Flüssigkeitsgabe zur Erstbehandlung vor Ort im Vordergrund, jedoch sollte auch bei dem Verdacht auf einen Sonnenstich umgehend ärztlicher Rat eingeholt werden.
Hitzschlag ist ein lebensbedrohlicher Zustand. Erhöhte Körpertemperatur in Verbindung mit heißer, roter Haut OHNE Schwitzen und ein stechender, starker Kopfschmerz gehören zu den Symptomen. Dies stellt einen absoluten medizinischen Notfall dar und hier sollte in jedem Fall schnellstmöglich medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.
Starke und extreme Hitze stellen für alle Menschen eine Belastung dar. Besonders gefährdet sind Menschen deren natürliche Wärmeregulation vermindert oder gestört ist. Betroffen sind davon insbesondere alte Menschen, Schwangere, Kinder und chronisch kranke Menschen.
Menschen mit Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauferkrankungen sollten besonders vorsichtig sein. Auch für Jugendliche und Sportler stellt Hitze eine Belastung und eine oft unterschätzte Gefahr dar.
Personen mit beruflichen Tätigkeiten im Außenbereich und insbesondere körperlich schwer arbeitende Menschen sind im Sommer über lange Zeit erhöhter Wärmebelastung ausgesetzt und gehören damit ebenfalls zu den Risikogruppen.
Es gelten die allgemeinen Verhaltensregeln. Außerdem können Sie Folgendes tun:
Wenn Sie in Ihrer Einrichtung oder Ihrem Unternehmen einen Hitzeaktions- oder Hitzeschutzplan haben, dient Ihnen dieser als Handlungsleitfaden. Einen festgelegten Standard, wie diese auszusehen haben, gibt es nicht. In den weiterführenden Informationen finden Sie eine Reihe von Empfehlungen.
Für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, aber auch Schulen und Kitas gibt es eine Reihe von Leitfäden und Anleitung zur Erstellung von Hitzeschutzplänen. Diese unterscheiden zwischen persönlichen, organisatorischen und strukturellen Maßnahmen.
Die Empfehlungen und Hinweise gehören zu den persönlichen Maßnahmen.
Zu den organisatorischen Maßnahmen gehören beispielweise: Umstellen von Speiseplänen und Lüftungskonzepte sowie die Festlegung eines Hitzeschutzverantwortlichen im Team, Erstellung eines Notfallplans oder das Verlegen von Aktivitäten in weniger heiße Tagesstunden.
Strukturelle Maßnahmen befassen sich mit umfassenden baulichen Anpassungen, wie Anbringung einer Außenverschattung, Anlegen von Grünflächen und Wasserspielen oder dem Einbau von Klimaanlagen.
Hier geht’s zum Musterhitzeschutzplan des Bundes für Krankenhäuser: Musterhitzeschutzplan für Krankenhäuser
Die aufgeführten Beispiele sind nicht abschließend und in den weiterführenden Informationen finden Sie zusätzliche nützliche Hinweise.

Postkarte mit wichtigen Handlungsempfehlungen für das Verhalten bei gefühlten Temperaturen über 32 °C.

Postkarte mit wichtigen Handlungsempfehlungen für das Verhalten bei gefühlten Temperaturen über 32 °C.