Hauptinhalt

Sanitätsmaterialbevorratung

Schere, Pinzette, Gaze, Klebeband, Alkohol und andere Sanitätsmaterialien © iStock | Carlos Ivan Gil Iglesias

Bei Notfällen mit einer großen Anzahl von Verletzen (»Massenanfall an Verletzten«) werden in sehr kurzer Zeit hohe Stückzahlen an Sanitätsmitteln für die Versorgung der Betroffenen gebraucht. Zur Vorsorge lagert der Freistaat Sachsen dafür sogenannte »Basispakete« mit Arzneimitteln und Medizinprodukten.

Beteiligt daran sind das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz, das Sächsische Staatsministerium des Inneren und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Ein Basispaket ist auf die Versorgung von 250 Patienten – von denen 150 schwer und 100 leicht verletzt sind – für die Dauer von 3 Tagen ausgerichtet.

Die Inhaltsliste der bevorrateten Sanitätsmaterialien ist auf der Website des BBK eingestellt.

Die Sanitätsmaterialien lagern in 7 sächsischen Krankenhausapotheken in einem mengenmäßigen Umfang von 60% bzw. 100% eines Basispaketes:

  • Klinikum Chemnitz gGmbH 60%
  • Universitätsklinikum Dresden 60%
  • Städtisches Klinikum Dresden 60%
  • Städtisches Klinikum Görlitz 60%
  • Universitätsklinikum Leipzig 100%
  • Klinikum St. Georg Leipzig 60%
  • Helios Vogtland-Klinikum Plauen 60%

Bevorratung und Abruf der Sanitätsmaterialien sind in den »Grundsätzen der Sanitätsmaterialbevorratung« geregelt. Die Logistik ist im »Ablaufschema zur Organisation der Anforderung und Abgabe von Sanitätsmitteln aus den Bevorratungslagern« festgelegt.

zurück zum Seitenanfang