Demografischer Wandel
Sachsen ist im Bundesvergleich besonders stark vom demografischen Wandel betroffen: Lebten hier 1982 noch 5,15 Millionen Menschen, so waren es 2021 nur noch 4,04 Millionen – ein Rückgang von rund 20%.
Unser sächsisches Gesundheitswesen sieht sich in den nächsten Jahren zahlreichen Herausforderungen gegenüber, die uns dazu veranlassen, schon heute zu handeln.
Für die Krankenhäuser in Sachsen bedeuten die großen Einflussfaktoren – Demografischer Wandel, Stadt-Land-Gefälle, weniger Fallzahlen und Fachkräftemangel – vor allem, dass sie vor der großen Herausforderung einer planvollen und nachhaltigen Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen stehen.
Es muss jetzt mit vereinten Kräften darum gehen, Sachsens Gesundheitswesen durch innovative Zukunftslösungen, strukturelle Anpassungen und attraktive Arbeitsbedingungen fit zu machen für 2030.
Sachsen ist im Bundesvergleich besonders stark vom demografischen Wandel betroffen: Lebten hier 1982 noch 5,15 Millionen Menschen, so waren es 2021 nur noch 4,04 Millionen – ein Rückgang von rund 20%.
Der Freistaat Sachsen ist deutlich stärker als andere Bundesländer von einem demografischen Stadt-Land-Gefälle gekennzeichnet.
Sachsen hat seit 1990 nicht nur rund 800.000 Einwohner verloren, sondern ist im Schnitt auch deutlich älter geworden – und hat somit immer weniger Menschen im erwerbsfähigen Alter.
Eine logische Folge des Stadt-Land-Gefälles sind einerseits sinkende Fallzahlen in den Krankenhäusern der ländlichen Regionen und steigende Fallzahlen in den Kliniken in und bei Dresden und Leipzig.