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Störungsspezifische Angebote der Suchtprävention

HaLT in Sachsen

Im Jahr 2017 wurden 1.145 Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 20 Jahren in sächsischen Krankenhäusern wegen einer Alkoholintoxikation behandelt. Um dem bundesweiten Trend des riskanten Rauschtrinkens bei Kindern und Jugendlichen eine Präventionsmaßnahme entgegen zu stellen, entstand das Projekt »HaLT – Hart am LimiT« als kommunale Alkoholpräventionsstrategie zunächst in Baden-Württemberg.

Die nachgewiesene Wirksamkeit von HaLT im Sinne der Prävention des riskanten Alkoholkonsums bei Kindern und Jugendlichen basiert auf der Verknüpfung eines reaktiven Bausteins auf der individuellen Ebene und einem proaktiven Baustein auf der kommunalen Ebene. Mit Dresden und Leipzig sind auch zwei sächsische Kommunen an der Umsetzung des Programms beteiligt.

Um die Arbeit von »HaLT« in diesen Kommunen über die Modellphase hinaus zu unterstützen, hat das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gemeinsam mit der AOK PLUS, dem BKK-Landesverband Mitte, der IKK classic, der Knappschaft und dem Verband der Ersatzkassen als Vertreter für die BARMER, der Techniker Krankenkasse, der Kaufmännischen Krankenkasse und der Handelskrankenkasse, der R+V Betriebskrankenkasse sowie der DAK - Gesundheit eine Rahmenvereinbarung zur Umsetzung des HaLT-Projektes in Sachsen abgeschlossen. Diese ermöglicht die finanzielle Absicherung des reaktiven Bausteins – vorausgesetzt die notwendigen Qualitätsstandards sind umgesetzt – durch die beteiligten Krankenkassen. Ziel ist, dass noch mehr Kommunen in Sachsen das Projekt übernehmen und umsetzen.

Die barrierefreie Rahmenvereinbarung können Sie nachfolgend einsehen. Die finale Druckversion weicht geringfügig von dem barrierefreien Dokument ab. Das Originaldokument ist im Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt einsehbar.

Das Projekt HaLT befindet sich in einer Umstrukturierung. Im Auftrag des GKV-Spitzenverbandes sowie der BZgA wird die Konzeption des Projektes HaLT grundlegend überarbeitet mit dem Ziel, durch ein neues Qualitätsmanagement- und Förderkonzept die Prävention des Alkoholmissbrauchs von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im kommunalen Setting weiter zu stärken. In einem ersten Schritt werden zum 1. Juli 2019 die bisher durch die am Projekt beteiligten Krankenkassen geförderten Einzelfallleistungen des HaLT-reaktiv-Bausteins in ein durch das GKV-Bündnis für Gesundheit gefördertes modulares Fördersystem überführt.

Rahmenvereinbarung zur Umsetzung des Projektes »HaLT-Hart am LimiT« in Sachsen

Ansprechpartner für Kommunen, Krankenkassen und andere Interessierte ist in Sachsen:

Sonja Kohn

  • Besucheradresse:
    Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
  • Postanschrift:
    Albertstraße 10, 01097 Dresden
  • Telefon:
    (0351) 5 64 55 62
  • sonja.kohn@sms.sachsen.de

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