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Sächsisches Hausarztstipendium für Medizinstudierende

Förderprogramm Ausbildungsbeihilfe

Mit dem sächsischen Hausarztstipendium möchte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz frühzeitig engagierte Humanmediziner fördern.

Sie studieren Medizin, weil Sie helfen und heilen wollen - eine gute Wahl! Der Freistaat Sachsen braucht junge und engagierte Ärztinnen und Ärzte, vor allem in den ländlichen Regionen. Deshalb werden auch in diesem Studienjahrgang 20 angehende Allgemeinmediziner/-innen durch ein Hausarztstipendium gefördert. Voraussetzung ist, dass die Stipendiaten des Medizinstipendiums sich gern künftig in Sachsen niederlassen möchten.

Sie werden mit 1.000 Euro monatlich ab dem ersten Semester für den gesamten Zeitraum der Regelstudienzeit gefördert und können sich ganz in Ruhe auf Ihr Studium konzentrieren.

Teilnehmerkreis des Förderprogramms

Das Hausarztstipendium richtet sich an Medizinstudierende, die im ersten Semester an einer Universität in Deutschland (vorrangig im Freistaat Sachsen) eingeschrieben sind oder eine verbindliche Studienplatzzusage haben und ihr Studium im Wintersemester 2017/2018 beginnen. Die auf 20 Stipendiaten limitierte Förderung kann, abhängig vom Datum der Antragstellung, schon am 1. Oktober 2017 beginnen.

Förderungshöhe

Das monatliche Hausarztstipendium in Höhe von 1.000 Euro kann grundsätzlich für die Dauer der Regelstudienzeit (maximal 6 Jahre und 3 Monate, längstens bis zum Zeitpunkt der Exmatrikulation) gezahlt werden.

Fördervoraussetzungen

Persönliche Kriterien
Motivation zur hausärztlichen Tätigkeit in ländlichen Regionen des Freistaates Sachsen

Während des Studiums
Wesentlicher Bestandteil des Stipendienprogramms ist eine Patenschaft mit einer hausärztlich tätigen Praxis im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen für 24 Tage pro Förderjahr. Von erfahrenen Hausärzten lernen Sie direkt die Tätigkeit des niedergelassenen Arztes und die Organisation einer Hausarztpraxis kennen. Damit Ihr Studium nicht zu kurz kommt, können die Patenschaftstage einzeln oder blockweise absolviert werden.

Nach dem Studium
Als Stipendiaten verpflichten Sie sich, unmittelbar nach erfolgreichem Abschluss Ihres Medizinstudiums eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zu absolvieren und binnen sechs Monaten nach Abschluss der Facharztweiterbildung für die Dauer von 6 Jahren, mindestens jedoch einem Jahr pro angefangenem Förderjahr, als Hausarzt/-ärztin in einem zu diesem Zeitpunkt nicht bedarfsgerecht versorgten Gebiet in Sachsen zu arbeiten. Hierbei handelt es sich in der Regel um Gebiete im ländlichen Raum. Eine Tätigkeit in den Städten Dresden, Leipzig, Chemnitz und Radebeul ist nicht möglich.

Bewerbungsverfahren

Die Durchführung des Programms erfolgt durch unsere Kooperationspartnerin Kassenärztliche Vereinigung Sachsen (KVS), die Ihre Bewerbungsunterlagen für das Studienjahr 2017/18 gern bis zum 15. November 2017 entgegennimmt:

  • Motivationsschreiben
  • Lebenslauf
  • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
  • Erklärung zur Zusammenarbeit mit einer hausärztlichen Praxis in Sachsen (24 Tage/Studienjahr)
  • ggf. Nachweise über berufsnahe Ausbildungen oder Praktika im sozialen und/oder medizinischen Bereich

Für alle offenen Fragen steht Ihnen die Ansprechpartnerin der KVS gern Rede und Antwort.

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Plakat Hausarzt  in Sachsen: Zu sehen ist eine junge Frau in einem weißen Kittel, mit einem Stetoskop  um den Hals.

Kontakt

Kassenärztliche Vereinigung Sachsen

Ansprechpartnerin: Carolin Franz

  • Postanschrift:
    Kassenärztliche Vereinigung Sachsen
    Landesgeschäftsstelle
    Ausbildungsbeihilfe für Medizinstudenten
    Schützenhöhe 12
    01099 Dresden
  • Telefon:
    (0351) 8 29 06 57
  • Telefax:
    (0351) 8 29 05 63
  • E-Mail
  • www.kvs-sachsen.de
© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz