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Umweltbezogener Gesundheitsschutz

Ziel des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes ist es, die Bevölkerung effektiv vor negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Umwelteinflüssen zu schützen.

Dazu werden die Einwirkungen aus der Umwelt auf die menschliche Gesundheit beobachtet und bewertet um Risiken frühzeitig zu erkennen sowie Strategien und konkrete Möglichkeiten zu ihrer Verhütung und Minimierung zu entwickeln. 

Hauptaufgaben

Die Hauptaufgaben des Umweltbezogenen Gesundheitsschutzes sind:

Aktuelle Themen in Sachsen

Neben den laufenden, immer aktuellen Aufgaben der Trink- und Badewasserüberwachung sind in Sachsen zur Zeit vor allem folgende Themen des umweltbezogenen Gesundheitsschutzes im Vordergrund:

  • Feinstaub in der Außenluft (Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte in mehreren Städten Sachsens) und seine Auswirkungen auf die Gesundheit (beziehungsweise allgemein: Gesundheitsauswirkungen des Verkehrs)
  • Geruchsproblematik in besonderen Lagen des Erzgebirges (Problem der Belästigung und Befürchtungen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen). Hierzu wurde Ende 2015 eine epidemiologische Studie beim Forschungsverbund Public Health in Auftrag gegeben, welche die Untersuchung gesundheitlicher Auswirkungen bis Ende 2016 zum Gegenstand hatte. Nachdem die vorliegenden Ergebnisse keine belastbare Grundlage für eine Einschätzung der gesundheitlichen Auswirkungen geliefert haben, wird derzeit geprüft in welchem Umfang die Studie fortgeführt werden kann.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) beteiligt sich ferner Projektpartner an dem  aktuellen EU-Projekt OdCom  (2016 - 2018), wodurch im Rahmen grenzüberschreitender Zusammenarbeit Geruchsbelastungen über Messverfahren objektiviert, Risiken der Geruchsepisoden erfasst und mögliche Verursacher und Quellen auf deutscher und tschechischer Seite identifiziert werden sollen.

  • Ionisierende Strahlung (Radon in Innenräumen, vor allem in ehemaligen Bergbaugebieten)
  • Uran im Trinkwasser (Untersuchung, Bewertung und Eliminationsverfahren)
  • Nichtionisierende Strahlung (Auswirkungen des Mobilfunks)
  • Periodischer Schattenwurf von Windenergieanlagen (Bewertung einer Belästigungsgrenze, beziehungsweise der Grenze zur Gesundheitsschädigung)
  • Freizeitlärm (insbesondere Aufklärung und Schutz von Jugendlichen in Diskotheken und bei Veranstaltungen)

Folgende Themen werden den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Sachsen zusätzlich beschäftigen:

  • Innenraumluft (Feinstaub, Schadstoffe, Nutzungsverhalten wie zum Beispiel Rauchen)
  • Nanotechnologien (Erforschung der gesundheitlichen Auswirkungen der Technologien und ihrer Produkte).

 

Marginalspalte

Aktion

Angaben zum EU-Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit 2003-2008 finden Sie hier:

Weiterführende Informationen

Informationen rund um das Thema »Umweltmedizin« finden Sie auf den Seiten der Landesuntersuchungsanstalt Sachsen

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz