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Stationäre psychiatrische Versorgung

Mit der Etablierung von 33 psychiatrischen Krankenhäusern bzw. Abteilungen für Allgemeinpsychiatrie oder für Kinder- und Jugendpsychiatrie wurde die psychiatrische Krankenhausversorgung dezentralisiert und regionalisiert. Damit konnte die Ballung der Behandlungskapazitäten an den acht ehemaligen, zum Teil wohnortfern gelegenen Großkrankenhäusern weitgehend beseitigt werden. Die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales, Gesundheit und Familie zur Festlegung von Einzugsgebieten für die psychiatrische Krankenhausversorgung vom 19. Juni 1997 verpflichtet zudem alle psychiatrischen Abteilungen und Krankenhäuser zur Versorgung eines exakt definierten Einzugsgebietes. Das verhindert ein »Abschieben« schwieriger Patienten in die Fachkrankenhäuser und eine sogenannte Zwei-Klassen-Psychiatrie ist nicht mehr möglich.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz