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HIV/AIDS

Sächsische Ehrenmedaille »Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids«

Preisträger des Jahres 2016

Foto: Die Ehrenamtler der vier sächsischen AIDS-Hilfen und Sven Krönert als Schwester Alma mit Staatsministerin Barbara Klepsch im Dresdner Rathaus

Die Preisträger vom 30. November 2016: Die Ehrenamtler der vier sächsischen AIDS-Hilfen sowie Sven Krönert als Schwester Alma - hier in Begleitung von Gardist Tom - mit Staatsministerin Barbara Klepsch im Dresdner Rathaus.
(© SMS)

  • Die Ehrenamtler der vier Sächsischen AIDS-Hilfen - geehrt von Frau Staatsministerin Klepsch mit den folgenden Worten.

In Sachsen leisten die vier AIDS-Hilfen eine unvergleichliche Arbeit. Seit über 25 Jahren sind sie in ihren Regionen unterwegs – beraten, begleiten, klären auf. Und die sächsischen AIDS-Hilfen wären nichts ohne ihre ehrenamtlichen Helfer. In den Anfangsjahren wurden gar alle Aufgaben und Anforderungen ehrenamtlich erledigt. Dazu gehörten die telefonische und persönliche Beratung. Dazu gehörten die verschiedenen Präventionskampagnen, um Zielgruppen sachgerecht über die Infektionserkrankung zu informieren. Dazu gehörte genauso die Vorstandsarbeit mit der Verantwortung für Haushalt und Vereinspolitik. Die Ehrenamtler gaben und geben das Wertvollste, was Sie haben: Ihre Zeit. Das Ehrenamt war und ist unersetzlich. Auch wenn sich die Arbeit der Aidshilfen in den letzten Jahren professionalisiert hat und in allen Beratungsstellen hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten. Denn das bedeutet für die Vorstände ganz neue Aufgaben: Sie tragen jetzt auch Personalverantwortung und müssen jährlich um die notwendigen finanziellen Mittel kämpfen. Das bedeutet auch politische Lobbyarbeit, die Sie – und das kann ich aus eigener Erfahrung sagen – hervorragend meistern. Sie wissen, wie Sie Politik und Verwaltung auf allen Ebenen davon überzeugen wie wichtig die Arbeit der AIDS-Hilfen ist. Aber auch im Bereich Prävention sind und bleiben Ehrenamtliche unersetzlich. Mit ihrem Engagement und ihrer Begeisterung für die Sache geben Sie immer wieder Impulse für neue Kampagnen und entwickeln diese mit. Sie beleben mit ihrem Einsatz das Vereinsleben, betreuen das Café oder stehen ihre Frau und ihren Mann, wenn der Verein oder die Beratungsstelle tatkräftige Unterstützung benötigt. Sie gehen Patenschaften mit HIV positiven Menschen ein und unterstützen sie bei der Bewältigung ihres Alltages. Seit der Gründung der AIDS-Hilfen in Sachsen haben sie mehrere 10.000 Stunden ehrenamtlich gearbeitet, gedacht, gefeiert, geweint und getrauert. Sie haben ihre Zeit und ihr Knowhow gegeben, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Es ist also an der Zeit, die Menschen auszuzeichnen, die maßgeblich am Erfolg von Aidshilfe beteiligt waren und sind - die ehrenamtlichen Frauen und Männer.

  • Sven Krönert als Schwester Alma - geehrt von Frau Staatsministerin Klepsch mit den folgenden Worten:

Alles begann 1979 in San Francisco, als ein paar vermutlich nicht mehr ganz nüchterne Herren sich Nonnenkostüme anzogen, die einer von ihnen von einer Theateraufführung zuhause liegen hatte. Damit gingen sie zum Schwulen-Strand gingen und demonstrierten für ihre Rechte. Dieser spontane Auftritt hat offensichtlich so begeistert, dass die Schwestern fortan gefragte Künstler bei schwul/lesbischen Events waren. Und mit begannen, mit ihrem Talent Spenden für wohltätige Zwecke zu sammeln. Auch sie stellten sich den immer neuen Herausforderungen und sahen mit dem Auftreten von AIDS eine ihrer Aufgaben in der Aufklärung gegen HIV. Die die weltweit erste Safer Sex Broschüre stammt auch von ihnen. Kein Wunder also, dass diese Idee auch nach Deutschland fand. Seit 2011 ist Sven Krönert als "Schwester Alma" in der schwul/lesbischen Szene in Sachsen unterwegs. Herr Krönert, Sie haben sich seitdem im Sinne der weltweiten Schwesternschaft ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verschrieben. Mit Humor werben Sie für Toleranz, bringen die Rechte von HIV-Infizierten in das öffentliche Bewusstsein und sammeln unentwegt Gelder für schwule, lesbische und transgeschlechtliche Projekte und Gruppen sowie für HIV- und AIDS-Projekte. Ihre Kneipentouren sind legendär, so wurde mir berichtet. Die Barbesitzer mögen Sie nicht nur, Sie rufen Sie auch. Erst in diesem Jahr konnten Sie 500 Euro mit einer größeren Spendenaktion zu Gunsten der AIDS-Hilfe Dresden eintreiben. Aber nicht nur die Dresdner danken Ihnen. Auch in anderen Regionen Sachsens, z.B. in Pirna und Leipzig sind Sie immer willkommen. Herr Krönert, Sie engagieren sich seit Jahren für die Präventionsarbeit im Kampf gegen HIV und AIDS. Dabei haben Sie immer ein offenes Ohr für die Betroffenen und schaffen es, auch in schwierigen Situationen den Menschen ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.

Verleihung der Sächsischen Ehrenmedaille »Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und AIDS« an die Preisträger des Jahres 2015

Foto: Staatsministerin Barbara Klepsch mit den Preisträgerinnen

Staatsministerin Barbara Klepsch mit den Preisträgerinnen.
(© SMS)

Immunschwächeambulanz am UKD unter Leitung von Frau Dr. Spornraft-Ragaller
wurde geehrt für ihre hochprofessionelle und empathische medizinische Betreuung HIV-Infizierter und Aidskranker seit 1993. Die Ambulanz setzte seit Beginn an auf die Vernetzung mit Ärzten der unterschiedlichsten Fachrichtungen und ermöglichte dadurch eine lückenlose Versorgung der Betroffenen. Durch die gute Zusammenarbeit mit der AIDS-Hilfe Dresden bei der Lösung von Einzelfragen wurden die Betroffenen individuell und umfassend betreut.
Gelobt wurde auch das starke Engagement für die Fort- und Weiterbildung der Ärzte und Berater in Sachsen zur HIV-Thematik. So ist die Immunschwächeambulanz seit Jahren der Veranstalter des Dresdner AIDS-Kolloquiums. 

Verleihung der Sächsischen Ehrenmedaille »Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und AIDS« an die Preisträger des Jahres 2013

Foto: Staatsministerin Christine Clauß mit den Preisträgern der AIDS-Medaille 2013

Staatsministerin Christine Clauß mit den Preisträgern der AIDS-Medaille 2013
(© Jürgen C. Vogels/SMS)

Institution/Person/Projekt und Begründung

  • Team des Hotels Pullmann Dresden Newa unter Leitung von Direktor Helmut Apitzsch

    Das Team des Hotels Pullmann Dresden Newa unterstützt seit 1993 intensiv die Aids-Hilfe Dresden durch Sponsoring, dadurch sind Fortbildungen, Benefizveranstaltung und ähnliches erst möglich (Unterstützung AIDS-Galas, MerQury-Konzerte). Durch eine regelmäßige Beteiligung an vielen öffentlichkeitswirksamen Projekten werden Besucher über die HIV/AIDS-Thematik informiert. (zum Beispiel Projektion von HIV/AIDS-relevanten Bildern und Filmen an die Fassade)

  • Team des dm-Drogeriemarktes Zwickau unter Leitung von Filialleiterin Antje Funke

    Seit 3 Jahren wird die Aids-Hilfe Westsachsen intensiv durch Sponsoring unterstützt, dadurch sind bestimmte Projekte, Geocaching und ähnliches erst möglich. Durch eine regelmäßige Beteiligung an vielen öffentlichkeitswirksamen Projekten werden die Kunden über die HIV/AIDS-Thematik informiert. Die Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner zu HIV/AIDS-Themen den jugendlichen Kunden zur Verfügung. Die Mitarbeiter »zeigen Schleife« am 01.12 zum Welt-Aids-Tag.

Sächsische Ehrenmedaille »Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und AIDS« des Jahres 2012

Foto: Staatsministerin Christine Clauß mit den Preisträgern 2012: MerQury tribute Band

Staatsministerin Christine Clauß mit den Preisträgern 2012: MerQury tribute Band
(© Jürgen C. Vogels/SMS)

Institution/Person/Projekt und Begründung

  • MerQury Queen tribute Band

    Die bekannte Dresdner Band organisiert seit 2000 jährlich eine Queenparty in Dresden (Kulturpalast, Messehalle o.ä.), auf der sich aktiv mit der HIV- und Aids-Problematik auseinandergesetzt wird. Die Party ist als Benefizveranstaltung organisiert, deren gesamter Erlös an die Aidshilfe Dresden für Präventionsarbeit gespendet wird. Die Aidshilfe Dresden hat die Möglichkeit, sich mit einem großen Informationsstand im Foyer zu präsentieren und über die Erkrankung und die Präventionsarbeit in Sachsen zu informieren. Weiterhin kommen Mitglieder der Aidshilfe auch während des Konzerts zu Wort, um das Publikum über ihre Arbeit aufzuklären. Mit ihrem Engagement schaffen MerQury Queen seit Jahren ein öffentlichkeitswirksames Podium für die HIV- und Aids-Prävention.

Verleihung der Sächsischen Ehrenmedaille »Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids« an den Preisträger des Jahres 2011

Foto: Staatsministerin Christine Clauß mit den Preisträgern

Staatsministerin Christine Clauß mit den Preisträgern 2011: Theatergruppe HEU und Seniorentheater PRIMA unter der Leitung von Luise Wilsdorf
(© AIDS-Hilfe Leipzig)

Institution/Person/Projekt Begründung

  • Gesamtprojekt der Theatergruppe HEU und des Seniorentheaters PRIMA unter der Leitung von Luise Wilsdorf (Leipzig)

    Die Theatergruppe ist ein gelungenes Projekt der öffentlichkeitswirksamen HIV/Aids-Prävention, das mit den Mitteln der Komödie beziehungsweiser szenischer Darstellung Tabu-Themen aufbricht und spielerischen Lösungsmöglichkeiten zuführt. Im Mittelpunkt stehen Themen wie: Umgang mit HIV und Aids, individuelles Risikomanagement, Toleranz, coming out, Fremdgehen in einer Partnerschaft, Sexkontakte über das Internet, der HIV-Antikörpertest und sexuell übertragbare Infektionen. Das Projekt hat auch die Idee der Aidshilfe Leipzig umgesetzt, mittels verstecktem Theater die Zielgruppe der schwulen Männer auf eine neue Art und Weise anzusprechen und in die Diskussion einzubeziehen. Luise Wilsdorf schreibt die Skripte, führt Regie und setzt die fertigen Stücke in Szene, arbeitet dabei mit vielen Ehrenamtlichen zusammen (motiviert sie, macht sie fit für die Bühne). Die ehrenamtlichen Akteure zeigen ein hohes Maß an Engagement. In Sachsen ist dieses Projekt etwas ganz Besonderes und Einmaliges.

Verleihung der Sächsischen Ehrenmedaille »Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids« an den Preisträger des Jahres 2010

Foto: Staatsministerin Christine Clauß mit dem Preisträger Christian Flössner

Staatsministerin Christine Clauß mit dem Preisträger Christian Flössner
(© AHC/J. Bahr)

Institution/Person/Projekt Begründung

  • Christian Flössner

    Als Apotheker und Inhaber der Saxonia-Apotheke/Internationale Apotheke Dresden steht er seit vielen Jahren HIV-Infizierten mit Rat und Tat zur Seite und leistet damit einen wichtigen Beitrag bei der medizinischen Versorgung der Betroffenen. Neben dem Engagement z.B. in der Industrie- und Handelskammer oder als Offizier der Reserve der Bundeswehr hat er immer wieder Zeit und Kraft für die HIV/Aids-Prävention aufgebracht. Bereits vor seinem Umzug nach Dresden war er aktiv in der Aids-Hilfe Hannover tätig. Seit 1996 ist er ehrenamtliches Mitglied in der Dresdner Aids-Hilfe und berät dort zu Fachfragen. Er engagiert sich darüber hinaus bei der Organisation und Durchführung der verschiedensten Präventionsveranstaltungen. Besonders herauszuheben sind dabei die halbjährlichen, zertifizierten HIV/Aids-Fortbildungen der Internationalen Apotheke in Zusammenarbeit mit der Aids-Hilfe Dresden. Seit 1997 hat er die ehrenamtliche Organisation und Leitung dieser Veranstaltung übernommen, die über die Grenzen von Dresden hinaus Fachpublikum und Betroffene anspricht. Bereits über 25-mal konnte Dank seines Einsatzes diese Fortbildung durchgeführt werden.

Verleihung der Sächsischen Ehrenmedaille »Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids« an die Preisträger des Jahres 2009

Foto: Preisträger des Jahres 2009

Preisträger des Jahres 2009
(© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz)

Institution/Person/Projekt Begründung

  • Frau Jutta Rosch

    ist seit 1993 als Sozialarbeiterin in der AIDS-Hilfe Leipzig e. V. tätig. Ihre Aufgabenbereiche umfassen hauptsächlich die Beratung, Prävention und Begleitung von Menschen mit HIV und AIDS. Von Beginn ihrer Tätigkeit an zeigte sie ein hohes Engagement, das weit über ihre reguläre Arbeitszeit hinaus ging. Besonders hervorzuheben sind ihr hervorragendes Organisationstalent, ihr vorausschauendes und weitsichtiges konzeptionelles Denken und Handeln. 

  • Pop-Duo Rosenstolz

    Beide Künstler, sowohl Peter Plate als auch AnNa R. engagieren sich seit Jahren öffentlich für das Thema Aids. Sie sind zu den wenigen Künstlern zu zählen, die in ihrem festen Bühnenprogramm auf die Problematik AIDS aufmerksam machen, zum Beispiel in den sehr lebensnahen Inhalten ihrer Lieder, die dieses Thema anreißen. Durch Benefizauftritte, Benefiz-Singles, Versteigerungen und andere öffentliche Aktionen aber auch in verschiedenen Interviews nutzen die beiden Künstler immer wieder ihre eigenen Möglichkeiten, auf die Problematik aufmerksam zu machen und dringend benötigtes Geld einzuwerben. Für ihr Engagement im Kampf gegen Aids ging in diesem Jahr bereits ein Ehren-Echo an AnNa R. und Peter Plate von Rosenstolz.

  • Herr Apotheker Motz

    engagiert sich als Inhaber der Kronen-Apotheke Chemnitz, einer HIV-Schwerpunktapotheke, für die medizinische Betreuung der von HIV und Aids betroffenen Menschen der Stadt Chemnitz und des Chemnitzer Umlandes. Als Mitinitiator eines entsprechend ausgerichteten Medizinischen Versorgungszentrums sieht er in der Vernetzung der unterschiedlichsten Partner, die für die Betreuung HIV-Infizierter notwendig sind, eine Grundlage moderner Versorgung.

Verleihung der Sächsischen Ehrenmedaille »Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids« an die Preisträger des Jahres 2008

Foto: Auf einer Sitzgruppe versammelt die ausgezeichneten Preisträger der »Aids-Ehrenmedaille« vom Jahr 2008 und die Sozialministerin Christine Claus.

Gruppenfoto der Preisträger des Jahres 2008
(© Amac Garbe)

Institution/Person/Projekt Begründung

  • Pfarrer Tilmann Krause, Evangelisch-Lutherisches Missionswerk Leipzig e.V.

    öffentlichkeitswirksames Engagement zur Information über HIV/Aids, engagierter Unterstützer von Aids-Projekten in Tansania, eingebunden in Multiplikatorenschulung von Besuchern aus Tansania, Einbindung von Freiwilligen des Leipziger Missionswerkes in die Aids-Prävention, seelsorgerischer Begleiter der Gruppe »Afro-Leben pus« (HIV-infizierte Afrikaner) in der Aids-Hilfe Leipzig, Mitglied »Aktionsbündnis gegen Aids«, Friedensgebete zum Welt-Aids-Tag

  • Männerpräventionsprojekt der Aids-Hilfe Dresden und des Gesundheitsamtes Dresden
    Projektinitiatoren Uwe Tüffers, Dr. Matthias Stiehler,

    deutschlandweit einzigartiges, innovatives Gemeinschaftsprojekt, zielgruppenspezifisches Männerprojekt, das genau auf Hauptrisikogruppe zielt, nicht stigmatisierend sondern offen für alle Männer, gelungene Symbiose aus provokantem Titel und qualitativ hochwertigen Textbeiträgen, zirka 5.000 Zugriffe pro Monat, damit werden Präventionsbotschaften auch in schwer zugängliche Gruppen vermittelt
    Beide Projektinitiatoren sind langjährig in sächsischer Prävention tätig und haben wichtige Akzente gesetzt.
    http://www.pflege-deinen-schwanz.de/

  • Sylvia Urban

    war Mitglied Bundesmodellprojekt PAPS, welches die HIV/Aids-Prävention in Sachsen aufbaute, seit 1991 engagierte ehrenamtliche Arbeit in Aids-Hilfe, Kampf gegen Stigmatisierung, Interessenvertretung für Positive, Qualitätssicherung/Strukturentwicklung der sächsischen Aids-Hilfen, ehrenamtliche Geschäftsführung »e-werk« (EU-Projekt zur Eingliederung von HIV-Infizierten in Arbeitsmarkt), seit 2003 Mitglied des Delegiertenrates der Deutschen Aids-Hilfe (DAH), seit 2005 Vorstandsmitglied DAH (bringt sächsische Interessen ein), Mitglied der Redaktionsgruppe zur Erarbeitung des Sächsischen Aktionsprogramms zur HIV/Aids-Bekämpfung

  • Alexander Niehardt

    seit 15 Jahren engagierter Ehrenamtler in Aids-Hilfe, langjähriges Vorstandsmitglied, Präventionsarbeit im Kinder- und Jugendbereich mit neuen Akzenten weiterentwickelt (zum Beispiel Entwicklung eines Wissenstests für PC), engagierte Unterstützung für Betroffene, Öffentlichkeitsarbeit für Aids-Hilfe, aktive Netzwerk-Arbeit

  • Schwester Gisela Walther, (Krankenschwester in der Immunschwächeambulanz Dresden)

    »gute Seele der Ambulanz«, Mithilfe bei Aufbau der Immunschwächeambulanz zu Beginn der 90er Jahre, engagierter Einsatz für Probleme der meist sozial benachteiligten Patienten, besondere menschliche Zuwendung für Patienten, Kampf gegen Stigmatisierung

Verleihung der Sächsischen Ehrenmedaille »Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids« an die Preisträger des Jahres 2007

Foto: Frau Staatsministerin Helma Orosz steht gemeinsam mit den Preisträgern Frau Friederike Beier und Herr Michael Frowin auf der Bühne, um ihnen Dank und Anerkennung auszusprechen.

Preisträger des Jahres 2007
(© Sächsisches Staatsministerium für Soziales)

Institution/Person/Projekt Begründung

  • Frau Friederike Beier
    (Ärztin, Leiterin der Beratungsstelle für Aids und sexuell übertragbare Krankheiten im Gesundheitsamt Dresden)

    »Urgestein« der sächsischen Aids-Prävention, Aufbau der Aids-Beratungsstelle des Gesundheitsamtes und Leitung seit 15 Jahren (scheidet demnächst altersbedingt aus), Gründung und aktive Mitarbeit im Arbeitskreis Aids-Prävention der Stadt Dresden, Initiierung des Dresdner Aids-Symposiums und öffentlichkeitswirksamer Aktionen (Flughafenaktion, Uni-Aktion), große Aktivitäten bei der Erstellung der sächsischen Empfehlungen zum HIV-Test.

  • Michael Frowin

    Schauspieler, Autor, Regisseur: hervorragende Öffentlichkeitsarbeit für die Probleme von HIV und Aids, Ideengeber und Hauptinitiator der Dresdner Aids-Gala, mit hohem ehrenamtlichen Einsatz Motivation vieler weiterer Ehrenamtlicher (Künstler und Bürger)

Verleihung der Sächsischen Ehrenmedaille »Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids« an die Preisträger des Jahres 2006

Foto: Sozialministerin Helma Orosz mit den ausgezeichneten Preisträgern der »Aids-Ehrenmedaille« vom Jahr 2006

Gruppenfoto der Preisträger des Jahres 2006
(© SMS)

Institution/Person/Projekt Begründung

  • Frau Dr. Ute Oesen
    (langjährige Tätigkeit als Ärztin der HIV-Ambulanz des Klinikums Chemnitz gGmbH)

    kümmert sich weit über das geforderte Maß neben medizinischen Belangen auch um menschliche und soziale Probleme der Betroffenen, vermittelt Lebensmut, ist Ansprechpartnerin und Stütze bei allen Problemen

  • Aids-Hilfe-Leipzig e.V.

    seit 1990 wichtigste nichtstaatliche Organisation der Region Leipzig, die sich in Aids-Arbeit engagiert, Beratungsstelle leistet fachlich kompetente Beratung aller Betroffenen, Kontakt- und Begegnungsstätte für alle Betroffenen und Interessierten, breite Aktivitäten in Primärprävention (Aufklärungsveranstaltungen, Info und Beratung), vorbildhaft: Arbeit mit Risikogruppen (MSM, Migranten), breite Öffentlichkeitsarbeit

  • Aids-Hilfe Westsachsen e.V.

    Verein seit vielen Jahren erst ehrenamtlich, dann auch hauptamtlich tätig, Aids-Hilfe hat seit 2002 für Gesundheitsamt nach Subsidiaritätsprinzip die Aufgaben der Aids-Prävention übernommen, breites Spektrum an Präventionsveranstaltungen mit großer Zuverlässigkeit und fachlicher Qualität im Gesamten Bereich Westsachsen, Engagement auch in Risikogruppen (MSM, Inhaftierte), Mitarbeit in präventiven Arbeitsgruppen und Netzwerken, Präventionstätigkeit auch im Ausland (Multiplikatorenprojekt Omsk)

  • Rainer Bielfeldt

    Sänger, Pianist, Komponist seit über 20 Jahren, Lieder besonders über HIV/Aids-relevante Themen wie zum Beispiel Einsamkeit, Krankheit, Tod, auf herausragende Weise schwierige Themen durch einfühlsame Musik und Texte vermittelt, regt Zuhörer zum unbedingten Nachdenken über HIV und Aids an
    Einsatz für verschiedene Aids-Hilfen in Deutschland, 2 Benefizauftritte auch in Dresden, Engagement für unterschiedlichste Aktionen der Aids-Prävention mit Spaß und Freundlichkeit, die auch Unbeteiligte erreicht