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Gesundheitsfachberufe

  • Altenpflegerin/Altenpfleger
  • Diätassistentin/Diätassistent
  • Ergotherapeutin/Ergotherapeut
  • Hebamme/Entbindungspfleger
  • Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger 
  • Gesundheits- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und Krankenpfleger 
  • Logopädin/Logopäde
  • Masseurin und medizinische Bademeisterin/Masseur und medizinischer Bademeister
  • Orthoptistin/Orthoptist
  • pharmazeutisch-technische Assistentin/pharmazeutisch-technischer Assistent 
  • Physiotherapeutin/Physiotherapeut
  • Podologin/Podologe
  • Rettungsassistentin/Rettungsassistent, ab 1. Januar 2014 Notfallsanitäterin/Notfallsanitäter
  • technische Assistentin in der Medizin/technischer Assistent in der Medizin

Die Ausbildung in den Pflege- und Gesundheitsfachberufen erfolgt an Berufsfachschulen für bundesrechtlich geregelte Gesundheitsfachberufe. Die Ausbildungen schließen mit einer staatlichen Prüfung ab. Für die staatliche Prüfung als Altenpfleger/in ist die Sächsische Bildungsagentur zuständig, für alle anderen Pflege- und Gesundheitsfachberufe die Landesdirektion Sachsen. Zuständig sind die jeweiligen Dienststellen, in deren Direktionsbezirk sich die ausbildende Berufsfachschule befindet.

Erteilen der Erlaubnis in einem Gesundheitsfachberuf

Zuständig für das Erteilen der Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung in einem Gesundheitsfachberuf ist der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV).

Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen

Weiterbildung
  • dient dem Erwerb weiterführender Kenntnisse, Fertigkeiten und Verhaltensweisen und
  • führt zur arbeitsfeldbezogenen oder funktionsbezogenen Spezialisierung,
  • schließt mit einem berufsqualifizierenden Abschluss ab.

Voraussetzung
für die Aufnahme einer Weiterbildung

  • die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung in einem Gesundheitsfachberuf und
  • die Erfüllung besonderer Zugangsvoraussetzungen, die in der Weiterbildungsverordnung Gesundheitsfachberufe geregelt sind.

Staatlich anerkannte Weiterbildungsabschlüsse können an staatlich anerkannten Weiterbildungseinrichtungen erworben werden.

Staatliche Anerkennung von Weiterbildungseinrichtungen

Das Verfahren der staatlichen Anerkennung von Weiterbildungseinrichtungen regelt das Weiterbildungsgesetz Gesundheitsfachberufe. Weitere Informationen zu den Weiterbildungseinrichtungen finden Sie hier:

Altenpflege-Ausgleichsverfahren

Das Altenpflege-Ausgleichsverfahren war 2003 eingeführt worden, um einen drohenden Mangel an Ausbildungsplätzen in der Altenpflege zu verhindern. Im Jahr 2008 wurde das Verfahren ausgesetzt, weil die Voraussetzungen dafür nicht mehr vorlagen. Da dies auch weiterhin nicht der Fall ist, beschloss die Sächsische Staatsregierung 2015, dass das Altenpflege-Ausgleichsverfahren endgültig beendet wird. Dazu wurden im Oktober 2016 die nicht aufgebrauchten Ausgleichsbeiträge (Überschuss) anteilig an die Träger von Pflegeeinrichtungen ausgezahlt.