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Krebsvorsorge

Die Krebsfrüherkennung hat zum Ziel, in der Bevölkerung häufig vorkommende Krebserkrankungen durch Schulung der Eigenbeobachtung im Verbund mit ärztlicher Regeluntersuchung so frühzeitig zu erkennen, dass die Krebserkrankung geheilt beziehungsweise gut behandelt werden kann.

Wenn Sie Unregelmäßigkeiten feststellen wie zum Beispiel langanhaltende Heiserkeit, Knoten in der Brust oder Blut im Stuhl, lassen Sie das unverzüglich von Ihrem Arzt abklären. Im Rahmen des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms in Deutschland können Versicherte sich einmal im Jahr kostenlos zur Früherkennung folgender häufiger Krebserkrankungen untersuchen lassen:

Die gesetzlichen Krebsfrüherkennungsuntersuchungen können von allen gesetzlich Versicherten in Anspruch genommen werden. Für privat Versicherte gelten diese Regelungen zwar nicht, aber zumeist übernehmen die privaten Versicherungen die Früherkennungsmaßnahmen im gleichen Umfang. Eine vorherige Rückfrage beim Versicherer ist jedoch ratsam.

Andere Krebsfrüherkennungsuntersuchungen wie zum Beispiel gezielte Hautinspektion beim Dermatologen, Mammographie vor dem 50. Lebensjahr, Messung des Augeninnendrucks etc. müssen gegebenenfalls selbst bezahlt werden, wenn es sich um reine Früherkennungsmaßnahmen handelt und sie nicht zur Abklärung eines Erkrankungsverdachts durchgeführt werden.

Wenn in der Eigenbeobachtung Auffälligkeiten auftreten, auch zwischen den Untersuchungsintervallen (zum Beispiel Knoten in der Brust, sichtbares Blut im Stuhl), sollten Sie über Ihren Hausarzt unverzüglich die weitere Abklärung anstreben. Spezifische Tests, die organbezogen und verlässlich eine frühe Krebserkrankung anzeigen, gibt es bislang nicht - aber: Die Früherkennung hilft Risiken reduzieren!

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Weiterführende Informationen

Video

Film zur Brustkrebsfrüherkennung

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz