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Gesunde Sachsen

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Illegale Drogen

Cannabis ist die am weitesten verbreitete illegale Droge in Deutschland und anderen Ländern Europas. Jede fünfte Frau und jeder dritte Mann im Alter zwischen 18 und 59 Jahren hat zumindest einmal Cannabis konsumiert. Vor allem junge Menschen zwischen dem 15. und 23. Lebensjahr gehören zu den Cannabiskonsumenten.

Neben den legalen Drogen wie Tabak und Alkohol gehört die Medikamentenabhängigkeit zu den meist verbreiteten Suchterkrankungen. Schätzungen gehen von 1,4 bis 1,9 Millionen Medikamentenabhängigen aus. Besonders Frauen und ältere Menschen sind von dieser »stillen« - weil nach außen nicht ohne weiteres erkennbaren - Sucht betroffen.

Sowohl Kinder und Jugendliche als auch Eltern und Lehrer berichten über Unwissenheit bezüglich der Risiken des Drogenkonsums als auch über Unsicherheiten im Umgang mit konsumierenden Jugendlichen. Bei Kindern und Jugendlichen führt dies häufig zum Einstieg in den Drogenkonsum, der unter dem Einfluss oder auch Druck der Gleichaltrigengruppe beginnt. Erwachsene ergreifen oftmals die falschen erzieherischen Mittel, die anstelle eines verantwortlichen Umgangs mit Drogen den Missbrauch fördern.

Die sächsische Polizei ist im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags der Gefahrenabwehr in der Drogenprävention tätig. Grundlage sind der Aktionsplan Drogen und Sucht des Bundes sowie der Erste Sächsische Landesplan zur Primären Suchtprävention. Entsprechend diesen Vorgaben wird auch in der polizeilichen Drogenprävention ein Präventionsansatz realisiert, der die Stärkung der Lebenskompetenzen zum Ziel hat. Veralterte Präventionsansätze wie Abschreckung und Stoffkunde werden auch in der polizeilichen Prävention nicht mehr berücksichtigt. Die sächsische Polizei ist nur ein Träger der Drogenprävention. Neben der Kooperation mit Schulen ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Trägern der Drogenprävention wie den Landesfachstellen und Drogenberatungsstellen eine wichtige Grundlage für den Erfolg der Arbeit. Neben der gemeinsamen fachlichen Weiterentwicklung von Präventionskonzepten wird damit auch ein optimaler Einsatz bestehender Ressourcen gewährleistet.

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