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Altenpflege-Ausbildung

Ausbildungszuschuss Altenpflege

Ab August 2015 - mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 - werden Ausbildungskosten bis maximal 85 EUR pro Monat erstattet, die aufgrund eines Schulvertrags mit einer Berufsfachschule für Altenpflege in freier Trägerschaft anfallen. Auszubildende der Berufsfachschule in freier Trägerschaft können bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) einen Antrag auf Rückerstattung des von ihnen gezahlten Betrages stellen. Die Auszahlung erfolgt jeweils am Ende eines absolvierten Schuljahres, wenn die Teilnahme am Unterricht und die tatsächlichen Zahlungen bei der SAB belegt wurden.

Für den ersten Antragszeitraum in diesem Jahr gilt eine Ausschlussfrist bis zum 2. November 2015. Bis zu diesem Tag sind alle Anträge bei der SAB zu stellen, auch die Anträge von den Auszubildenden, die sich derzeit im zweiten beziehungsweise dritten Ausbildungsjahr befinden.

Die Staatsregierung unterstützt mit dieser Förderrichtlinie die Schüler, die sich für eine Ausbildung in der Altenpflege entschieden haben und keinen Ausbildungsplatz an einer kostenfreien öffentlichen Berufsfachschule belegen. Die Staatsregierung reagiert damit auf den zu erwartenden zunehmenden Bedarf an Pflegefachkräften aufgrund der alternden Bevölkerung. Durch dieses Förderprogramm wird den Pflegeeinrichtungen die Akquise von dringend benötigten Auszubildenden erleichtert.

Unter Rechtsvorschriften finden Sie den Text der Förderrichtlinie in der ab 7. August 2015 geltenden Fassung.

Auf der Homepage der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank wird über das Förderverfahren im Detail informiert. Dort stehen die Antragsformulare zum Download bereit und Servicestellen sind benannt (siehe Link in der rechten Spalte).

 

Altenpflegerinnen und Altenpfleger mit 2-jähriger Ausbildung sind Pflegefachkräfte

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz weist darauf hin, dass 2-jährig ausgebildete Altenpflegerinnen und Altenpfleger aus berufsrechtlicher Sicht 3-jährig ausgebildeten Altenpflegerinnen und Altenpflegern gleichgestellt sind. Eine auf der Grundlage der Schulordnung Fachschule (FSO) erteilte Urkunde als »Staatlich anerkannte Altenpflegerin« oder »Staatlich anerkannter Altenpfleger« gilt als Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung »Altenpflegerin« oder »Altenpfleger« nach dem Altenpflegegesetz weiter (vergleiche § 29 Altenpflegegesetz). Deshalb ist ein erneutes Erteilen einer Berufserlaubnis nicht erforderlich.

Siehe auch nachfolgende Information.

Altenpflegerinnen und Altenpfleger

Im Rahmen der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege, die von Bund, Ländern und Verbänden im Dezember 2012 unterzeichnet wurde, informiert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend auf einer Website über die Ausbildung in der Altenpflege. Die Homepage www.altenpflegeausbildung.net  enthält Informationen für Auszubildende in der Altenpflege, für junge Menschen in der Berufsorientierungsphase und soll auch Pflegeeinrichtungen ermutigen, verstärkt selbst auszubilden.

Ebenfalls im Rahmen der Offensive steht ein Beratungsteam des Bundesamtes für zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) speziell zur Altenpflegeausbildung zur Verfügung. Auf Landesebene kann dies als kostenloses Serviceangebot genutzt werden. Das Beraterteam für den Freistaat Sachsen erreichen Sie ebenfalls über die oben genannte Homepage.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz