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Amtsärztlicher Dienst

Informationen für Ärzte und Asylbewerber zur medizinischen Untersuchung

In einer gemeinsamen Verwaltungsvorschrift haben das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) und das Sächsische Staatsministerium des Innern die ärztliche Erstuntersuchung von Asylbewerbern geregelt.

Jeder Asylbewerber muss nach dem Asylverfahrensgesetz auf Infektionskrankheiten untersucht werden. Dies leistet die sogenannte Erstuntersuchung. Die ärztliche Untersuchung umfasst übertragbare Krankheiten, eine Blutentnahme und eine Röntgenaufnahme der Atmungsorgane.Die Erstuntersuchung wird durch Ärzte des zuständigen Gesundheitsamtes durchgeführt. Örtlich zuständig ist das Gesundheitsamt, in dessen Bezirk sich eine Erstaufnahmeeinrichtung mit Registrierung durch die zentrale Ausländerbehörde befindet.

Das zuständige Gesundheitsamt kann sich dafür auch Hilfe von anderen Ärzten oder Krankenhäusern holen. Um die Erstuntersuchung und die Kommunikation mit den Asylbewerbern zu vereinfachen hat das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz ein Merkblatt für Asylbewerber und einen Anamnesebogen in verschiedene Sprachen übersetzen lassen. Diese stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung.

 

Sachsen legt Interpretationshilfe für medizinische Versorgung von Asylbewerbern vor

Als erstes Bundesland hat Sachsen nun eine Interpretationshilfe zu Fragen der gesundheitlichen Versorgung nach dem Asylbewerberleistungsgesetz erarbeitet. Dies erfolgte gemeinsam mit der Sächsischen Landesärztekammer, den zuständigen Staatsministerien, der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen, den Kostenträgern des Freistaates Sachsen, der Krankenhausgesellschaft Sachsen und der Landesdirektion Sachsen. 

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