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Störungsspezifische Angebote der Suchtprävention

Prävention der Nikotinabhängigkeit

Als Beispiel einer schulischen Präventionsmaßnahme zur Förderung des Nichtrauchens ist der internationale Wettbewerb Be Smart – Don`t Start zu nennen, der durch die Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V. koordiniert wird und an dem sich jedes Jahr mehrere hundert sächsische Klassen beteiligen.

Prävention der Alkoholabhängigkeit

Um dem bundesweiten Trend des riskanten Rauschtrinkens bei Jugendlichen eine Präventionsmaßnahme entgegen zu stellen, entstand das Projekt »HaLT – Hart am LimiT« als kommunale Alkoholpräventionsstrategie. Dabei stehen in einem proaktiven Anteil vor allem vorbeugende Maßnahmen und die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen im Vordergrund. Im reaktiven Projektteil wird dagegen mit den wegen Alkoholvergiftung im Krankenhaus eingelieferten Jugendlichen und deren Eltern gearbeitet. HaLT wurde als Bundesmodellprogramm gefördert und evaluiert. Mit Dresden und Leipzig sind auch zwei sächsische Kommunen an der Umsetzung des Programms beteiligt. Ziel ist, dass noch mehr Kommunen in Sachsen das Projekt übernehmen und umsetzen. Mit dem Abschluss einer Rahmenvereinbarung zwischen dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz (SMS) und den Krankenkassen wurde ein wichtiger Schritt für die Verbreitung von HaLT in Sachsen getan.

HaLT in Sachsen

Prävention von Essstörungen

Obwohl Essstörungen zu den psychosomatischen und nicht zu den Suchterkrankungen zählen, wird die Prävention dieser vor allem unter jungen Menschen verbreiteten Störung von den Fachstellen für Suchtprävention in Sachsen unterstützt. Die Initiative »bauchgefühl« der BKK ist ein Unterrichtsprogramm für die 6./7. und 8./9. Klasse, das Lehrer und Lehrerinnen dabei unterstützt, gestörtem Essverhalten von Jugendlichen vorzubeugen.