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Tierschutz bei der Schlachtung und Tötung

Gemäß Paragraf 4 Tierschutzgesetz darf ein Wirbeltier nur unter Betäubung getötet werden. Die Bedingungen zur Betäubung, Schlachtung oder Tötung von Tieren im Einzelnen werden in der Tierschutz-Schlachtverordnung vom 20. Dezember 2012 (BGBl. I S. 2982) geregelt.

Das rituelle Schlachten ohne Betäubung (Schächten) bedarf nach Paragraf 4a Absatz 2 Tierschutzgesetz in Deutschland der Ausnahmegenehmigung. Die zuständige Genehmigungsbehörde in Sachsen ist die Landesdirektion Sachsen. Bisher wurde noch keine Ausnahmegenehmigung erteilt. Sachsen stimmt mit der Auffassung der Bundesländer überein, dass die Schlachtung nach islamischem und mosaischem Ritus unter vorheriger Elektrokurzzeitbetäubung vorgenommen werden soll, um den Tieren vermeidbare Schmerzen und Leiden zu ersparen.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz