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Tierversuche

Obwohl in der biomedizinischen Forschung zunehmend mit Invitro-Methoden gearbeitet wird, kann nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft auf Tierversuche nicht generell verzichtet werden. Nach Paragraf 7a des  Tierschutzgesetzes dürfen Tierversuche nur durchgeführt werden, wenn sie für einen Versuchszweck nach dem aktuellen Wissensstand unerlässlich oder vom Gesetz vorgeschrieben und im Hinblick auf die angestrebten Ergebnisse ethisch vertretbar sind. Wer einen Versuch an Wirbeltieren oder Kopffüßlern durchführen will, bedarf der Genehmigung des Versuchsvorhabens.

Alle Versuchstierhaltungen werden von den zuständigen Behörden regelmäßig auf die Einhaltung tierschutzrechtlicher Normen überprüft.

In Sachsen wurden zwei Tierschutzkommissionen nach Paragraf 15 des Tierschutzgesetzes berufen. Diese unterstützen die zuständigen Behörden gutachterlich bei der Genehmigung von Tierversuchen. Die Genehmigungsbehörde ist die Landesdirektion Sachsen.

Versuchstiermeldung

Die Versuchstiermeldeverordnung ist überarbeitet und am 12. Dezember 2013 (BGBL. I Seite 4145) veröffentlich worden. Sie ermöglicht eine vollständige Datenerfassung über die in Wissenschaft, Forschung und Lehre verwendeten Wirbeltiere. Die Zahl der im Jahr 20012 in Sachsen verwendeten Versuchtstiere betrug 73.090 Tiere, wovon 64.982  Nagetiere, wie beispielsweise Mäuse und Ratten, sowie 5.585 Fische waren. 

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Publikationen/Berichte

© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz