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Verringerung des Tabakkonsums in öffentlichen Einrichtungen

Warum dieses Gesundheitsziel?

Nicht nur das aktive Rauchen, sondern auch das passive Rauchen ist ein gesundheitliches Risiko. Daher beschloss die Sächsische Staatsregierung im Juli 2005 konkrete Maßnahmen.

Diese Maßnahmen umfassten:

  • Rauchfreie Landesbehörden
    Die Dienstordnung für die Behörden des Freistaates Sachsen wurde novelliert. Die Regelungen zum Nichtraucherschutz entsprechen nunmehr der Arbeitsstättenverordnung und verstärken den Schutz vor den Gefahren des Passivrauchens.
  • Rauchfreie Kindertageseinrichtungen
    In den sächsischen Kindertageseinrichtungen gilt seit dem 17. Dezember 2005 ein generelles Rauchverbot.
  • Rauchfreie Schulen
    Alle Schulleiterinnen und Schulleiter der sächsischen Schulen in öffentlicher Trägerschaft wurden beauftragt, sich für rauchfreie Schulen einzusetzen.
  • Rauchfreie Krankenhäuser
    Die Bemühungen zur Reduzierung des Tabakkonsums werden verstärkt und Krankenhäuser für die Mitarbeit im Netzwerk »Rauchfreier Krankenhäuser« motiviert.

Das Gesetz zum Schutz von Nichtrauchern im Freistaat Sachsen - Sächsisches Nichtraucherschutzgesetz (SächsNSG) - trat am 1. Februar 2008 in Kraft. Damit wurden die Voraussetzungen, den Tabakkonsum in öffentlichen Einrichtungen zu reduzieren, geschaffen.

Die Mitglieder des Steuerungskreises erklärten somit das Gesundheitsziel »Reduzierung des Tabakkonsums in öffentlichen Einrichtungen« im Herbst 2010 für beendet.

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© Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz